Erzeugung von Hackschnitzel

Biomasse- und Hackschnitzelheizungen werden mit dem regional und CO2-neutral nachwachsenden, nicht sägefähigen Rohstoff Holz bestückt und leisten dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Schonung der Umwelt. Gerade in waldreichen Gegenden wie dem Mühlviertel ist diese Form der nachhaltigen Wärmegewinnung und regionalen Wertschöpfung beliebt, nicht nur für Heizungsanlagen in Privathaushalten, sondern auch in Landwirtschaft und Industrie. Auch auf Spielplätzen und in Gärten sind Hackschnitzel zu finden. 

Hochwertiges hackgut aus deinem Baumbestand

Bei der Auswahl des Hackguterzeugers sind Größe und Gewicht der Gespanne und der Wartungszustand der Maschinen ebenso entscheidend wie die Abfuhrleistung und Qualität des Hackguts. Auf all diese Punkte lege ich großen Wert. Termintreue und ein respektvoller und verständnisvoller Umgang mit meinen Kunden haben für mich ebenfalls hohen Stellenwert. 

Ich hacke mit einem zapfwellenbetriebenen Eschlböck Biber 70 mit Kran, mit einer seitlichen Einzugsöffnung von 40 x 84 cm, gezogen von einem Case Magnum 7220 mit 190 PS. Je nach Holzart kann ich damit 40 bis 60 Kubikmeter Hackschnitzel in der Stunde produzieren. Meine Maschine erzeugt Feinhackgut G30. Dieses ist ideal für Hausanlagen und Heizwerke. Bei Bedarf kann ich gerne auch den Transport der Hackschnitzel zum Hackschnitzellager organisieren bzw. übernehmen. 

Als Lohnhacker unterwegs im nördlichen Bezirk Freistadt

Als Hersteller von Hackschnitzel bin ich in erster Linie in Grünbach und den angrenzenden Gemeinden im Einsatz, also primär im Norden des Bezirks Freistadt. Dabei spielt die Größenordnung keine Rolle. Ich wickle große Holzmengen ebenso ab wie kleinere. Solltest du meine Dienstleistung in Anspruch nehmen wollen, melde dich bitte spätestens ca. eine Woche vorab, damit ich meine Touren zuverlässig planen kann. Einen Termin kannst du gerne telefonisch oder per WhatsApp vereinbaren. Teile mir dafür bitte Ort, Terminwunsch und Hackgutmenge mit. 

Bevor ich zum Hacken zu dir komme, schlichte das zu verarbeitende Holz bitte auf Unterlagen zu einer Polter bzw. einem Haufen auf halbwegs ebenen Boden. Bei der Auswahl des Platzes achte darauf, dass die Zufahrt gut befestigt ist und der Hacker und das Abfuhrgespann nebeneinander stehen können. Sollte das Wetter nicht mitspielen, sag den Termin bitte zeitgerecht (mindestens einen Tag vorher) ab.

Große Erfahrung mit Langholzspalten

Bereits vor 20 Jahren startete ich erste Versuche, größere Baumstämme mit nicht herkömmlichen bzw. handelsüblichen Holzspaltern zu spalten. Die mühsam von Hand gespaltenen Scheiter später mithilfe eines Krans in die Hackmaschine zu befördern und zu Hackschnitzel zu verarbeiten, sagte mir nicht zu. Ich fing an zu tüfteln. Zuerst baute ich bei meinem bestehenden Holzspalter zusätzliche Hilfen ein, um längere Stämme mit dem Kran für die Hackgutproduktion und Herstellung von Kaminofenholz vorspalten zu können. Im Winter 2010 baute ich mit der Unterstützung von Freunden in Eigenregie einen Langholzspalter. Dieser läuft bis heute einwandfrei. Dass meine Idee schon damals gut war, zeigt die Tatsache, dass es in der Zwischenzeit auch leistbare Spalter am Markt gibt. 

Bessere Hackschnitzelqualität durch spalten des holzes

Dickeres Holz sollte unbedingt aufgespalten werden, bevor es gelagert wird. Das Spalten fördert die Trocknung und vermeidet, dass das Holz abstickt, insbesondere bei Laubhölzern. Holz hat nach der Ernte einen Wassergehalt von etwa 50 Prozent. Um eine günstige und gute Lufttrocknung im Freien zu erzielen, ist es wichtig, Stämme ab einem Durchmesser von rund 25 cm (je nach Holzart) aufzuspalten. Erst wenn der Wassergehalt zwischen 15 und 25 Prozent liegt, ist es sinnvoll, Stämme zu Hackschnitzel zu verarbeiten. Das Prozedere des Spaltens bietet später Vorteile in der Lagerung des Hackgutes (keine Gefahr von Schimmelbildung), erhöht die Lebensdauer des Ofens und senkt den Brennstoffverbrauch. Gut getrocknetes Holz hat einen höheren Brennwert als feuchtes, was zu einem effizienteren Heizen führt. Die ideale Länge, um Stämme effizient zu spalten, liegt bei 2 bis 4 Metern. Je nach Drehwuchs und Astigkeit kann ich Stämme mit Durchmessern bis ca. 90 cm spalten. 

Wissenswertes über Brennholzlagerung & Hackschnitzel

  • Genug Sonne & Wind: Lagere dein Brennholz an einer sonnigen, trockenen, windzugänglichen, halbwegs ebenen und befestigten Stelle. 
  • Gute Luftzirkulation: Verwende beim Schlichten deiner Holzstämme Querhölzer und schlichte dein Holz nicht zu dicht. Luftlöcher sollen und dürfen zu sehen sein, denn eine gute Durchlüftung ist wichtig.
  • Stabile Unterkonstruktion: Achte auf einen guten Unterbau (aus größeren Stämmen, Bahnschwellen, Masten etc.), damit die Luft gut zirkulieren kann. Das Holz sollte etwa 30 cm über dem Boden sein. Lasse gegebenenfalls auch ausreichend Platz zu einem Gebäude. 

Im Idealfall lagerst du die zu spaltenden Stämme gegenüber dem finalen Trockenplatz. Bedenke bei der Wahl, dass für die (Weiter-)Verarbeitung ein stabiler Untergrund und genug Platz für Spalter bzw. Hackgutmaschine (nebeneinander) benötigt wird. Das Holz braucht in etwa zwei Jahre zum Trocknen. Dann kann es zu Hackschnitzel weiterverarbeitet werden. 

Hackschnitzel sollten unbedingt trocken und vor Witterungseinflüssen geschützt gelagert werden. Eine gute Luftzirkulation ist wichtig, damit die Restfeuchte entweichen kann. Offene Seitenwände oder Lüftungsschlitze bieten sich dafür an.

Zum Heizen in Hausanlagen sollte die Feuchtigkeit deiner Hackschnitzel unter 25 Prozent liegen. Im Falle des Falles kannst du dies mit einem Feuchtemessgerät kontrollieren.

Zu hohe Feuchtigkeit und schlechte Luftzirkulation führen zu Pilz- oder Schimmelbildung und verschlechtern den Heizwert. Zudem erhöhen sie die Rauchentwicklung und den Ausstoß von Schadstoffen beim Verbrennen.